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Ferienprogramm!

Ich muss da mal eben eine andere Geschichte dazwischenschieben... Der große Sohn hat Ferien und 6 Wochen sollen schließlich nicht langweilig werden! Irgendwann im Frühjahr hörten wir von der Ferienspielaktion unserer Evangelischen Jugendkirche und fanden, dass sich das prima anhörte. Der Sohn war begeistert. Eine Woche erfinden und entdecken! Das war nämlich das Motto und ich meldete ihn sofort an. Diese Woche ist nun vorbei und sie verging wie im Flug. Und er ist immer noch sehr begeistert und ich soll ihn bitte schon für nächstes Jahr anmelden :-)

Am Montag morgen ging es los. Ein bisschen müde, weil wir sind ja sonntags erst spät vom Bodensee zurückgekommen. Im Auto dann eine kleine Unsicherheit: "Mama, mir ist komisch im Bauch. So viele fremde Menschen. Ich kenne die doch alle nicht. Ich will doch lieber nicht..." Und nicht auf dem ihm bekannten Gelände unserer heimischen Gemeinde, fügte ich ihn Gedanken hinzu... Die Fahrt war aber nicht weit und vor Ort lösten sich alle Zweifel auf der Stelle in Luft auf. Viele freundliche ehrenamtliche Teammitglieder der Jugendkirche begrüßten uns und Paul fühlte sich sofort gut aufgehoben und vergaß fast, sich von mir zu verabschieden. Außerdem waren da ja doch zwei Kinder, die er schon kennt. Mittags (einmal auch erst abends im Bad) sprudelten die Ereignisse des Tages aus ihm heraus. Morgens sprang er immer früher und aufgeregter aus dem Bett und freute sich auf den Tag. Ein paar der größten Wissenschaftler und Entdecker waren bei den Kindern "zu Gast" und erzählten, was sie jeweils ge- oder erfunden. Der Sohn berichtete mir von Leonardo Da Vinci und seiner Mona Lisa, von Johannes Gutenberg, Albert Einstein und Christoph Kolumbus. Alle waren da! Und die Kinder haben viel selbst experimentiert und ausprobiert. Sie haben zum Beispiel selbst Papier geschöpft und Stempel zum drucken gebastelt.

Am Donnerstag war Ausflugstag und die Kinder verbrachten den Tag im Luisenpark in Mannheim. Und am Freitag auf Samstag übernachteten die Kinder in den Gemeinderäumen. Abends wurde gegrillt und offensichtlich war auch ein Feuerkünstler da und spuckte Flammen in den Himmel. Ich hatte in dieser Nacht alle möglichen Telefone auf meinem Nachtschrank liegen und tat mich ein bisschen schwer, der Glucke in mir den Schnabel zuzuhalten. Aber das war (natürlich) unbegründet. Alles war super und wir holten am nächsten Tag ein sehr glückliches Kind ab. Wir hatten einen schönen Abschluss in der Kirche, zu dem auch wir Eltern genauer vorgeführt bekommen haben, um was es in der Woche alles ging. Das ist praktisch, weil deshalb kann ich das hier schreiben :-)

Gestern fand dann noch ein wunderbarer Abschlussgottesdienst direkt am Rhein unter freiem Himmel statt. Mit gleich fünf Taufen, Tauferinnerung und einem Picknick danach direkt auf der Wiese...



Wir danken als Eltern sehr für diese gelungene Ferienaktion, bei der so viel Engagement und Herzblut zu spüren war. Als Helfer in unserer eigenen Gemeinde können wir erahnen, wie viel Arbeit und Vorbereitung da wirklich dahinter stecken muss. Danke. Wir sind ganz bestimmt wieder dabei!

Und morgen geht es dann hier weiter mit dem zweiten Teil des Bodensee-Berichtes. Wahrscheinlich. Wenn nichts anderes dazwischenkommt. Spontanität ist alles :-)

Habt eine schöne Woche
Eure Sandra

FacettenReich 11.08.2014, 11.46

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