Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Alltagsschnipsel

Stellung beziehen...

... ist um so schwerer, wenn man genau weiß, dass man in seinem nahen Umfeld damit anecken wird. Tief in meinem Inneren wusste ich von Anfang an, das ich nur auf mein Herz hören möchte. Das war mir nämlich erfahrungsgemäß schon immer der beste Ratgeber. Nur, meine Ansicht auch laut zu vertreten, war hier und da nicht so ganz selbstbewusst möglich. Speziell an Stellen, wo man mich mit sich selbst widersprechenden Argumenten eher in Grund und Boden redete, habe ich eher fassungslos geschwiegen. Jetzt dürfte mein Standpunkt aber inzwischen klar sein. Schweigen ist nämlich der falsche Weg!

Ich rede von der derzeitigen Flüchtlingssituation. Viele gute Texte sind dazu schon geschrieben worden. Ich habe an dieser Stelle nicht den Anspruch und auch nicht das Talent, einen weiteren zu schreiben. Es ist einfach eine Frage des Herzens und ja, es ist sie, diese berühmte Nächstenliebe, die bei erschreckend vielen am eigenen Gartenzaun endet. Oder vielleicht auch erst an der Landesgrenze. Wenn es doch darüber hinaus geht, wird die ein oder andere Nationalität Mensch herausgepickt, die vielleicht doch kommen darf. Aber bitte dann nur vorübergehend... Ich frage mich, wann genau und von wem einige Menschen das Recht bekommen haben, über Leben und Tod, über Glück und Unglück, über Freud und Leid von anderen Menschen zu entscheiden? Wieso sollen einige Menschen nicht das gleiche Recht haben, das man ohne mit der Wimper zu zucken jederzeit für sich selbst in Anspruch nehmen würde? Und ja, unsere Gesellschaft wird sich sehr wahrscheinlich verändern. Warum auch nicht? Das ist schon oft passiert. Das hat sie schon immer getan. Und das wird sie immer tun. Das ist nämlich die Geschichte der Menschheit. Und es liegt in unserer Hand, wie diese Geschichte nun weitergeht. Ich hoffe, "menschlich"...

Und dann die Sache mit den Religionen. Mir muss keiner erklären wollen, dass es nicht sein darf, dass der Islam hier bei uns das Christentum verdrängt (was übrigens lächerlicher Humbug ist), wenn ich weiß, dass sie/er aus der Kirche ausgetreten ist. Das habe ich so oft gehört und es ist unglaubwürdig! Das ein friedliches Miteinander der Religionen möglich ist, beweist die wichtige Zusammenarbeit, die sich hier in Ludwigshafen bereits entwickelt hat. Wir müssen aufeinander zugehen, uns an den Händen greifen und dem Terror gemeinsam die Stirn bieten! Deshalb gehe ich morgen hier hin:



Und ganz nebenbei freue ich mich sehr darüber, diesen Flyer so hochoffiziell an so vielen Stellen zu sehen. Ich durfte ihn nämlich für das Forum der Religionen erstellen :-)

Ich freue mich auf viele interessante Begegnungen!
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Und falls ich jetzt doch noch jemanden erstaunt habe: Dieser Standpunkt versteht sich quasi von selbst! Eine gegenteilige Sichtweise der Dinge würde nicht mit meinem Versprechen vereinbar sein, welches ich bei meinem Dienstantritt vor inzwischen fast einem Jahr bei der Kirche gegeben habe! Und ja, ich bin sehr froh, darauf vertrauen zu dürfen, dass das richtig ist. Es ist meine Bestimmung und meine Verpflichtung. Und es gibt mir Halt und Sicherheit und sehr oft auch eine gute Antwort.

Und das war ein längst überfälliger Beitrag! Es musste raus ;-)

FacettenReich 20.11.2015, 22.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sonntagsspaziergang

Bisher ist dieser November wirklich sehr schön und gar nicht grau. Gestern nachmittag haben wir daher noch einmal die Gelegenheit genutzt und sind raus in die Pfalz gefahren. Nur ein bisschen spazieren gehen war der Plan. Wir waren dann doch recht lang unterwegs...

Schön ist ja, wenn man dann plötzlich mitten in der Wildnis alte Freunde trifft, die man schon ganz lange nicht mehr gesehen hat. Letztes Jahr bei unserer Hochzeit war das letzte Mal. Wir haben ganz lang erzählt und die Sonne genossen. Das hätte man besser nicht planen können :-)
Ausblick am "Kaffeemühlchen"...

Das ist das Wetterkreuz Wachenheim. Es liegt ein wenig versteckt zwischen Kastanien, ist aber ein schönes Plätzchen im Wald. Nur tief durchatmen wird schwierig. In direkter Nachbarschaft ist ein Gehege mit drei sehr gewaltigen und schwer an uns interessierten Ziegenböcken. Ist dann halt sehr frische Landluft ;-)

Wir kehren also langsam zurück zum Alltag und wollen in Zukunft ein wenig mehr auf uns selbst achten. Kleine Auszeiten sind wichtig...

FacettenReich 09.11.2015, 14.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Herbst... (2)

Ich bin im Herzen ein Herbstkind. Ich liebe den Herbst mit all seinen Farben und ja, auch mit all seinem Wetter. Aber das hab ich schon mal hier und da erwähnt... 
Ich hatte ganz vergessen, welchen Zauber besonders der Wald hat, mit dem ich so viel verbinde - der um meinen Heimatort Waldheim in Sachsen. Ich weiß es nun aber wieder :-)
Hier bin ich aufgewachsen. Von hier habe ich schon recht jung "das Weite gesucht". Hier habe ich nur noch für sehr seltene Besuche vorbeigeschaut...

Aber ich war da, als Anfang Oktober meine Mutter starb (siehe vorhergehender Beitrag). Und ich war in den letzten paar Tagen da, weil am Freitag ihre Trauerfeier stattfand. Der Monat Oktober, der irgendwie dazwischen lag, brachte uns zwar auch ein paar Tage dringend nötigen Urlaub (dazu irgendwann später etwas), aber er war dauerhaft belastet von den zu organisierenden Details. Davon, sich mit dem was passiert ist, intensiv gedanklich auseinanderzusetzen, um dem Trauerredner eine Grundlage zu liefern, auf der er seine letzten Worte aufbauen konnte. Auch mit der Wahl der Musikstücke habe ich mich sehr schwer getan. Nächtelang hab ich mich durch verschiedene Genres geklickt und Musik gehört. Was hätte ihr gefallen? Was passt wirklich? Wie einfach das alles klingt. Wie schwer es doch war...

Aber es war gut und ich habe das vielleicht auch genau so gebraucht. Es war ein schöner Abschied und zum Schluss doch eine sehr runde und emotionale Sache. Der Redner hat die Gratwanderung zwischen der unreligiösen Weltanschauung meiner Familie und dem christlichen Ansatz, der mir wichtig war, gut geschafft. Ihre (und unsere) schwierige Lebensgeschichte wurde gewürdigt, aber nicht geschönt. Und auch die Musik fühlte sich trotz meiner Unsicherheit bis zum Schluss dann doch erstaunlich passend an. 

Insgesamt hinterlässt dieser Tag ein Gefühl der Dankbarkeit. Ich bin dankbar für dieses versöhnliche Gefühl mit der Vergangenheit. Dankbar dafür, dass ich diesen letzten Weg in den letzten Wochen so intensiv mitgehen konnte und dankbar dafür, dass wir Geschwister zusammengehalten und das als Familie geschafft haben. Außerdem bin ich sehr dankbar für die wichtigen Menschen, die neben meinen Geschwistern in dieser Zeit wirklich an meiner Seite waren, mir zugehört und mich verstanden haben: der Liebste, die beste Freundin von seit damals, die besten Freunde von heute... 
Der Ort fühlt sich nun anders an. Wir haben am Samstag bei diesem fast unwirklich blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein einen Familienspaziergang gemacht und sind auf eine der 13 bewaldeten Anhöhen rund um Waldheim (warum nur hatte ich 7 Berge im Kopf?) geklettert - auf den Wachberg. Dort steht der Wachbergturm, von dessen Plattform aus man einen wundervollen Blick über Waldheim hat. Bei diesem Spaziergang sind auch die Fotos dieses Beitrages entstanden. Ich werde gern wiederkommen...
Auf in den November! Ich freu mich auf alles, was er mir bringen wird.


FacettenReich 02.11.2015, 14.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Herbst...

Ich werde dieses Blog nicht weiterführen können, als wäre nichts gewesen. Ich muss diesen Beitrag hier schreiben. Es ist ein innerer Zwang. Also sitze ich nun hier, habe meine große Kaffeetasse zum dritten Mal nachgefüllt und starre auf die immer noch leere Eingabemaske. Tausend Gedanken im Kopf. Nicht die Hälfte davon gehört hier her. Dennoch sind da genug, die ich nicht unterschlagen will. Es gehört nur sortiert...

Eine Woche Abstand habe ich nun. Vor genau einer Woche habe ich mich in einem gedanklichen Tunnel befunden. Nur noch funktionierend und 500 km von zu Hause entfernt an dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Alles, was vor Ort zu regeln war, war geregelt. Müde, ausgebrannt und ohne jedes Zeitgefühl wollte ich einfach nur noch zu meiner Familie, Mann und Kinder in die Arme schließen und in meine Kirche gehen... Die vorhergehenden 48 Stunden waren für mich die härtesten, die ich je erlebt habe. Und ja, ich wusste, dass der Tag unweigerlich kommen musste. Aber nein, ich hatte nicht erwartet, dass es mich so trifft...

Eine ganze lange, gefühlt unendliche Nacht saß ich mit meinen drei Brüdern am Sterbebett unserer Mutter. Dieses Krankenzimmer voller intensivmedizinischer piepsender Geräte und Angst wurde zum Ort, an dem unsere Familie neu zusammengefügt wurde. Unser Abstand vorher war sehr groß. Nicht nur örtlich und altersmäßig. Auch emotional. Zwischen uns lagen Welten. Wer mich kennt, weiß, dass das Verhältnis zu meiner Mutter belastet war. Wer mich besser kennt, weiß warum. Nur wer mich sehr gut kennt, kennt auch die Gründe, warum es quasi zerstört war. Und keiner dieser Gründe ist nun noch stark genug, um zu verhindern, dass ich mir doch Vorwürfe mache. Ich weiß, dass ich das nicht soll. Ich weiß, dass ich das nicht muss. Ich weiß auch, dass das nichts ändert und das meine Gründe ihre Berechtigung hatten. Aber ich kann es dennoch nicht verhindern... 



Neben einigen Dingen, die ich aus organisatorischen Gründen mitnehmen musste, ist dieses Schiff das einzige Erinnerungsstück, das ich an mich genommen habe. Es gibt noch ein weiteres Erinnerungsstück, aber das wollte ich meinem jüngsten Bruder, der vorerst noch ein paar Tage in dieser Wohnung leben muss, noch nicht von der Wand nehmen. Dieses Schiff muss irgendwann in den 60er Jahren entstanden sein. Mein Vater hat es geschnitzt. Er ist gestorben, als ich 5 Jahre alt war. Meine Mutter hat diese beiden Stücke gehütet wie einen Schatz. Ich werde es überarbeiten müssen, vom Staub und Nikotingeruch befreien müssen, aber es wird hier einen Platz finden. Gleichzeitig steht es sinnbildlich für den letzten Weg meiner Mutter. Sie wird ihre letzte Ruhe in der Ostsee finden.

Und erst jetzt, während ich das schreibe, wird mir bewusst, dass sie in ihrem ganzen Leben niemals das Meer gesehen hat... 

Meine Mutter wurde nur 58 Jahre alt, aber sie hat nun den Frieden, der ihr in ihrem ganzen Leben verwehrt geblieben ist. Und ich bin froh, dass ich das auch glauben kann. Es trägt mich weiter...

FacettenReich 10.10.2015, 13.18 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liebe Gäste - Ein Sommerrückblick (3)

In den Ferien hatten wir ganz wunderbaren lieben Besuch. Gabriela - erst aus Andalusien, dann aus der Mühle (Ihr erinnert euch, oder?) - hat bei ihrer Rundreise durch die alte Heimat auch bei uns Halt gemacht. Eine ganze Woche war sie bei uns zu Gast. Wir haben uns lang nicht gesehen, hatten uns viel zu erzählen. Viel hat sich verändert. Auf beiden Seiten. Und so saßen wir Sommernacht für Sommernacht draußen und führten weinhaltige Gespräche :-)

Eigentlich hätten wir dringend ein Bild von uns gebraucht. Aber da sind wir irgendwie nicht drauf gekommen...

Aber da haben wir zwei gestanden:

Was für ein schöner Tag das war :-)

Das war in Speyer. Dort waren wir zusammen im Sealife, aber die Bilder zeige ich euch morgen extra. Dann sind wir noch ein bisschen rumspaziert. Die Kinder haben das coolste Klettergerüst überhaupt entdeckt und eingenommen...
Inzwischen ist Gabriela längst wieder zu Hause angekommen. Sie hat versprochen, zurückzukehren in die Blogwelt. Aber wir müssen uns noch ein wenig gedulden. Ich schätze, es wird mal wieder Zeit für einen realen Gegenbesuch unsererseits ;-)


FacettenReich 28.09.2015, 08.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Europapark - Ein Sommerrückblick (1)

Fast schon ein Muss einmal pro Jahr ist für uns ein Besuch im Europapark in Rust. Das ist immer wieder großartig. Dieses Jahr waren wir zum vierten Mal dort, und zum zweiten Mal zusammen mit den allerbesten Nachbarn... 

Der Unterschied zum dritten Besuch ist: das Zaubermädchen war nun endlich 6 Jahre alt und hatte die magische Körpergröße von 1,20 m geknackt. Was bedeutet, dass sie bei sehr viel mehr Attraktionen mitfahren darf, als noch im letzten Jahr. Was auch bedeutet, dass ich mich sehr oft ziemlich durchringen muss, um mitzufahren. Blöderweise bin ich das einzige Familienmitglied, das bis zu einem gewissen Mass bereit ist, die kleine Draufgängerin zu begleiten. Zumindest bin ich bereit, in winzig kleinen Schritten meine Grenzen zu überschreiten. Die Jungs tummeln sich derweil übrigens auf dem Kettenkarussell...

Eine Grenzüberschreitung war für mich in diesem Jahr die Wasserachterbahn Poseidon (im Bild oben mittig zu sehen). Die Hitze an diesem Tag hat es mir ein bisschen leichter gemacht, mich durchzuringen. Und die bebende Unterlippe und die feuchten großen Augen meiner Tochter, weil ich mich zierte, obwohl doch der Nachbarjunge mit seinem Papa auch... achja... also stellten wir uns mit an. Während die Jungs derweil nochmal Kettenkarussell fuhren...

Völlig überraschend habe ich aber überlebt. Das hier ist sozusagen die Zieleinfahrt (man muss sich dazu begeistertes "Nochmal! Nochmal!"-Kreischen direkt ins rechte Ohr vorstellen):

Wir sind nicht nochmal gefahren (hauptsächlich wegen der Anstehzeit von fast einer Stunde). Aber das lustige ist, nächstes Jahr werde ich das Ding viel entspannter fahren können, weil ich ja nun sicher weiß, dass ich es überlebe. Und wir nehmen uns dann die nächste Achterbahn zum Ziel, bei der ich beim Anstehen sicher bin, dass mein letztes Stündlein geschlagen hat ;-)


Den Adrenalinspiegel runterfahren kann man dann im Kino. Jedes Jahr entwickeln die Filmemacher des Europaparks einen neuen 4D-Film (4D bedeutet, dass auch Effekte wie Wasser, Wind, Gerüche usw. eingesetzt werden), in dem die Figuren des Parks irgendwelche Abenteuer erleben. Das ist ganz niedlich. Und vorm Kino findet man natürlich einen "Walk of Fame"...

Es war wieder ein unvergesslicher Tag. Wenn die Kinder gefragt werden, was sie ihn den Ferien gemacht haben, kommt immer "Wir waren im Europapark" geschossen. Aber da war ja schon noch einiges mehr.

Auf dem Weg zum Ausgang nochmal an Europa vorbeigekommen, die sich ziemlich ausdauernd auf ihrem Stier räkelt...

Wirklich draußen waren wir übrigens erst zwei Stunden später ;-)

FacettenReich 25.09.2015, 11.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Auftauchen...

Es ist Zeit, wieder aufzutauchen...  


Wir haben die Sommerferien zu Hause verbracht. Obwohl... das klingt jetzt langweiliger, als es soll. Wir hatten nämlich keineswegs Langeweile. Zumindest nicht mehr als wir wollten. Ein bisschen Langeweile tat zur Abwechslung nämlich mal ganz gut und war sogar geplant. Also haben wir uns an den ganz heißen Tagen einfach durch den Tag treiben lassen.


Und drum herum waren viele Ausflüge, spannende Abenteuer und liebe Besuche :-)
Aber davon später mehr...




Es ist ein wenig seltsam, jetzt aufzutauchen. Die Ferien sind fast rum. In wenigen Tagen werden beide Kinder Schulkinder sein und unser Leben auf andere Art und Weise auf den Kopf stellen. Nicht mehr ganz so unbeschwert wie bisher. Erst jetzt, da beide Kinder so weit sind, fällt mir die Größe dieses Schrittes wirklich auf...


Dieser Sommer hat aber noch viel mehr verändert. Aber auch dazu an anderer Stelle mehr...


Und ihr? Seid ihr noch (oder wieder) da? Hab ich noch Leser? Ich mache mich jetzt über eure Blogs her :-)

FacettenReich 01.09.2015, 15.36 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es ist kompliziert...

Und man könnte sagen, je stiller ich werde, um so komplizierter ist es... bin ich...

Aber: Es ist nur eine Phase! Weiß mein Hirn... gefühlt bleibt es kompliziert... Aber bald geht's hier wieder normal weiter...

*****

Bis dahin: Nach vorn schauen! Wir haben die ganzen Ferien noch vor uns. Es ist zwar kein längerer Urlaub geplant, aber kleinere Ausflüge, auf die wir uns sehr freuen. Die Kinder freuen sich auf die Ferienfreizeit bei der Jugendkirche. Dieses Jahr dürfen sie beide hin. Ich freue mich auf den lieben Besuch, der sich im August angekündigt hat :-)

Und zurück geschaut: Das Zaubermädchen hat sich mehr oder weniger aus dem Kindergarten verabschiedet. Sie hat die Abschlussveranstaltungen sehr genossen, aber jetzt ist sie im Ferienmodus. Eine große Geburtstagsparty planen wir gerade. Wo der große Bruder nur die drei engsten Freunde wollte, hat sie mir eine sehr lange Liste Namen diktiert :-)

*****

Und wenn ich mir was wünschen dürfte: für morgen ein besserer Tag wäre fein...

FacettenReich 27.07.2015, 21.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Lagerfeuerabend

Ich finde momentan kaum Zeit. Aber die Fotos sind schon länger vorbereitet. Nur viel Text gibt es eben nicht :-)

Nennen wir es einen kleinen bildlichen Rückblick auf einen tollen Abend am vergangenen Wochenende. Eine Geburtstagsparty bei Freunden, die jedes Jahr abseits der Zivilisation auf ihrer Pferdekoppel am Lagerfeuer feiern...
Das Zaubermädchen verbrennt grillt Stockbrot...

Wir freuen uns jedes Jahr sehr auf diesen Event. Manche Menschen treffen wir genau dort immer nur einmal im Jahr und das ist trotzdem wunderbar. Und mit jedem Jahr, das die Kinder größer werden, kann ich ihre Nähe zum Feuer entspannter sehen und diesen Abend auch selbst besser genießen ;-)



FacettenReich 16.07.2015, 09.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1 Jahr ... 8 einhalb Jahre ... fast 14 Jahre ...

Was genau soll man da eigentlich zählen? Letzten Endes ist das egal. Wir gehen unseren Weg nach wie vor zusammen und das allein zählt :-)

Aber gefühlt ist uns der kirchliche Hochzeitstag nun am wichtigsten und der jährte sich gestern zum ersten Mal. Ich habe nochmal versonnen durch die Fotos geblättert und dabei festgestellt, wie viel sich allein innerhalb dieses einen Jahres verändert hat. So schnell sich das jetzt auch anfühlte... Da sind die beiden Babys, die auf den Hochzeitsbildern noch in kugelrunden schönen Bäuchen verborgen waren und nun schon tüchtig ihre kleine Welt durcheinanderwirbeln. Da ist das Paar, welches bei unserer Feier schon altersbedingt gesundheitlich nicht mehr wirklich fit war - derzeit scheint es traurige Realität, dass sie eine solche Familienfeier nicht noch einmal so mitfeiern können... Da sind vertiefte Freundschaften und neu geknüpfte Familienbande...

Wir sind gestern ins Auto gestiegen und zu der Mühle gefahren, in der wir letztes Jahr diese wundervolle Feier hatten. Dort haben wir erstmal geparkt und sind durch den Wald drumherum gewandert...

Bis Kinder und Hund fix und fertig waren :-)

Danach gab es im Innenhof der Mühle noch einen großen Eisbecher und etwas zu trinken für jeden :-)

Unser Geschenk übrigens an uns selbst war total schnöde: wir haben uns aus den Fernsehprogramm einen Film rausgepickt ("Unknown Identity") und den Abend zusammen auf dem Sofa verbracht. Mit noch einem fetten Eisbecher und einer Flasche Rosé. Ob ihr's glaubt oder nicht, das gibt es in dieser gemütlichen Form hier extrem selten...


FacettenReich 13.07.2015, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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