Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Küche

Holunderblütensirup

Jedes Jahr bekomme ich ganz viele Holunderblüten aus dem Garten des Pfarrhauses. Einen Teil davon gebe ich dann in flüssiger Form zurück. Fairer Tausch ;-)

Dieses Jahr habe ich mich von meinem alten Rezept verabschiedet. Richtig zufrieden war ich damit nie. Mit meinem neuen Versuch dieses Jahr bin ich nun so glücklich, dass die Flaschen sogar erstmalig Etiketten bekommen haben. 



Und wer weiß, vielleicht sind es nächstes Jahr sogar selbst gestaltete Etiketten? Diese fand ich aber sehr hübsch und sie machen sich super auf meinen Flaschen. Sie sind aus der Herz-Kiste. Dort findet ihr auch ein Holunderblütensiruprezept. Mein Rezept ist etwas anders - eher so Pi mal Daumen hochgerechnet auf 80 Dolden und plus richtige Zitrone - und ich hoffe sehr, ich erinnere mich nächstes Jahr noch an Pi mal Daumen. 

Zum Aufkleben der Etiketten habe ich übrigens viele Weisheiten im Netz gelesen. Milch, Eiklar, Tapetenkleister ... sehr Öko auch mit selbst hergestelltem Leim aus Mehl und Zucker ... alles prima Ideen. Aber was soll ich sagen: ich wollte es schnell und ich wollte es sofort. Der Schulkleberstift stand in Griffweite auf dem Schreibtisch. Und überhaupt: immerhin haben die Flaschen Etiketten! Man braucht ja immer Spielraum nach oben.



Nachtrag:

Damit ich nächstes Jahr nicht überlegen muss, was Pi mal Daumen war - und weil ich gefragt wurde - schreibe ich das hier doch mal noch schnell auf:

80 Holunderdolden
4 Liter Wasser
4 Kilo Zucker
3 Zitronen
60 g Zitronensäure

Zucker und Zitronensäure im Wasser verrühren, bis alles aufgelöst ist und das Wasser wieder klar ist. Das ganze erhitzen, aber gekocht habe ich's nicht. In dieser Zeit die Blütendolden ausschütteln, um sie von Bewohnern zu befreien (ich habe eine kleine weiße Spinne und eine kleine Raupe gefunden, die ich in dem Miniholunderstrauch in meinem Garten wieder ausgesetzt habe, den ich letztes Jahr gesetzt habe). Dann die Blüten so gründlich wie möglich von den Stielen schneiden. In einen großen Topf füllen - bei meiner Menge war es mein 10-Liter-Topf - mit Zitronenscheiben bedecken und dann mit den heißen Zuckerwasser aufgießen. Abkühlen lassen und kalt stellen. Mein Riesentopf passt in den großen Kühlschrank im Keller. Kühlschrank muss aber nicht unbedingt sein - Keller reicht. Drei bis fünf Tage ziehen lassen und zwischendurch gelegentlich umrühren. Danach durch ein feines Tuch abseihen. Der Saft sollte so klar wie möglich sein. Den gefilterten Saft nochmal richtig aufkochen lassen und dann heiß in sterile Flaschen füllen. Bei mir heißt steril frisch aus der Spülmaschine. Da ist noch nie was schlecht geworden  ;-) 

Soweit dazu. Viel Spaß beim Nachmachen, wenn das jemand will. Holunder blüht ja noch reichlich...

FacettenReich 23.05.2018, 10.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

12. Januar 2017 - Gesünder



Naja, gesünder... es soll hier in Zukunft auf jeden Fall ausgewogener zugehen. Das hier ist Sallys würziger Kartoffeleintopf (ich liebe diese herrlich sympathischen Sally-Videos). Bei mir sind die Würstchen aus Geflügel. Und es ist nichts übrig geblieben ;-)

Abends gab es dann für mich Lachs mit Feldsalat...

FacettenReich 12.01.2017, 22.17 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

6. Januar 2017 - Schnelle Pasta



Ich wollte es schon lange mal ausprobieren. Gestern Mittag endlich: ein so genanntes One-Pot-Pasta-Rezept. Nur ganz einfach mit Tomatensoße. Aber ich werde das ab sofort nur noch so machen. Einfacher und leckerer geht's kaum :-)

FacettenReich 08.01.2017, 00.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rhabarber + Erdbeeren = Große Liebe

Gestern habe ich wieder ein wenig im Garten der Freunde geholfen und durfte etwas Rhabarber mit heim nehmen. Und Sumpfdotterblumen. Aber die sind nicht so küchentauglich ;-)

Prima, dachte ich. Das gibt Rhabarberkuchen! Hab ich noch nie gemacht. Und da ich ganz schön viel Kuchen noch nie gemacht habe - ehrlicherweise überkommt mich nur äußerst selten der Backwahn - wurde ich bei der Suche nach dem passenden Rezept eines besseren belehrt: Mit dieser Handvoll Rhabarber backt man keinen Kuchen. Jedenfalls keinen ganzen...

Also habe ich den Mann zum Bauern geschickt, der bereits heimische Erdbeeren verkauft.


Und aus den Erdbeeren, die ich an den Kindern vorbeischummeln konnte und einer Handvoll Rhabarber entstanden die ersten Gläser Marmelade des Jahres. Dem entsprechend gesund und nahrhaft war unser heutiges Mittagessen. Sehr zur Freude aller anwesenden kleinen Menschen in diesem Haus ;-)


1000 Gramm Erdbeeren
500 Gramm Rhabarber
1 TL Zitronensaft
750 Gramm Gelierzucker 2:1

Ohne Schnickschnack genau wie ich es mag. Und ohne Zitronensaft. Nicht, weil ich Zitronensaft nicht mögen würde. Eher, weil ich den Zitronensaft irgendwie immer vergesse. Es hat dem Ergebnis aber nicht geschadet.

Das ist jetzt zwar kein bahnbrechendes Rezept, aber ich freue mich so über die ersten paar Gläser. Außerdem versuche ich gerade, mich mit meinem neuen Photoshop anzufreunden. Und die Farben sind so hübsch :-)

FacettenReich 06.05.2015, 17.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kürbissuppenzeit

Heute Mittag gab es bei uns wieder Kürbissuppe. Unsere Herbstlieblingssuppe. Und mit "unsere" meine ich tatsächlich auch die Kinder :-)

Ab heute geht es hier wieder gesünder zu, habe ich beschlossen. Ich habe in der letzten Zeit so ungesund gelebt, wie schon lange nicht mehr. Das muss sich wieder ändern, weil ich es nämlich leider mehr als deutlich merke. Auf der Waage, an meinem Befinden, überhaupt. Das Punktekonto bei den Weightwatchers ist reaktiviert. Der Trainingsplan im Sportstudio ist angepasst an die Diagnose des Orthopäden. Die Motivation so hoch wie schon lange nicht mehr! Los geht`s!

Und ich werde euch damit nerven :-)



Eure bald wieder fitte Sandra

FacettenReich 06.11.2014, 17.12 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einweihung

Seit meinem Geburtstag bin ich ja nun stolze Besitzerin von Pastatellern. Ich liebe es sehr, Pasta aus diesen riesen Pötten zu essen :)

Gestern wurden sie eingeweiht:



Pasta mit Zucchini und Schafskäse...

Und man mag es kaum glauben, das ist offensichtlich diättauglich. Schon heute war die Zahl auf der Waage wieder sehr freundlich zu mir und ich habe wohl doch keinen Rückschritt zu verbuchen wie gestern befürchtet *freu*

Was ich sonst noch so esse, wenn so eine Pastaportion diättauglich ist? Bleiben wir beim gestrigen Tag als Beispiel: Zum Frühstück gabs einen großen Milchkaffee, eine Banane und einen Apfel. Abends gabs eine Scheibe Brot mit Putenbrust. Zwischendurch noch einen oder zwei Äpfel. Tatsächlich ist das Mittagessen die üppigste Mahlzeit und damit kann ich gut leben.

FacettenReich 27.04.2011, 14.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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